Stadt Ginsheim-Gustavsburg
Informationen zu Fluglärm und Flughafenausbau

Kein Klageverzicht der Mainspitzkommunen

(30.04.2007) „Wir verhandeln mit dem Flughafenbetreiber nicht über Selbstverständlichkeiten und lassen uns schon gar nicht das Klagerecht abkaufen.“ Mit dieser Klarstellung reagieren die Bürgermeister der Mainspitzgemeinden auf die Pressemeldungen über Verhandlungen einzelner Kommunen mit Fraport über einen sogenannten Antilärmpakt im Rahmen des Regionalen Dialogforums (RDF), der auch einen Verzicht der Kommunen auf gerichtliche Klagen gegen den Flughafenausbau beinhalten soll.

Die in einer Absichtserklärung Ende letzter Woche enthaltenen „zu prüfenden Maßnahmen“ wie „lärmoptimierte An- und Ablugverfahren“ gehören zum gesetzlichen Lastenheft von Flughafenbetreibern und Luftfahrtbehörden und können daher nach Auffassung der beiden Bürgermeister kein Verhandlungsgegenstand sein. Erstaunlich sei zudem, dass diese Maßnahmen noch hinter dem Antilärmpaket der Mediation zurück blieben. Dort sei bereits vor sieben Jahren unter anderem die Forderung erhoben worden, in der Region lokale Lärmobergrenzen für Fluglärm festzulegen. Außerdem habe der Flughafenbetreiber laut Mediationspaket für eine „kontinuierliche Verminderung der Lärmbelastung der betroffenen Bevölkerung“ zu sorgen und solle sich „zum Vorreiter bei der Reduzierung von Fluglärm“ im internationalen Maßstab machen.

Fluglärm und Gesundheit

Messstationen in Ginsheim-Gustavsburg

Fluglärmbeschwerde

Flugrouten

Schallschutzprogramm

Lärmminderung

Gesetzesvorschlaege

Lärmstudie